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![]() Alu-Ringe und Elsa-Ring (re) |
Soweit in ihren Horsten erreichbar, werden die noch nicht flüggen Jungstörche beringt. Bis zum Jahre 2001 verwendete man dafür Alu-Ringe, in die eine
offizielle Kennung eingestanzt war. Die Alu-Ringe, die den Ständer
des Tieres sehr fest umschließen, boten auch Verletzungsgefahren. Die Storchengemeinschaft Wiesbaden-Schierstein e.V. beteiligte sich finanziell an
der Weiterentwicklung der Ringe. Seit 2001 werden
die sogenannten "Elsa-Ringe" aus schwarzem Kunststoff
benutzt. Sie sind mit einem weißen Aufdruck gut
ablesbar
und schmiegen sich gefällig um das Storchenbein.
Die Ringe geben Aufschluss
über Zugverhalten, Horsttreue und mögliche Todesursachen der
Tiere. Die abgelesenen oder durch Ringfunde ermittelten
Daten werden an die für
die Storchenbetreuer zuständigen Vogelwarten weitergegeben.
In
Deutschland sind dies die Vogelwarten Helgoland,
Hiddensee und
Radolfzell. |
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Anhand der Rückmeldungen lässt sich beispielsweise der interessante Lebenslauf eines Schiersteiner Storches verfolgen:1978 wird der drei Jahre alte Storch in Groß-Rohrheim gekauft und zunächst als Bodenstorch in Schierstein gehalten. Am 12.03.1979 erhält er einen Ring mit einer nicht offiziellen Nummer (WI 6200) und kommt in den Freilass. 1979 brütet er auf Horst 2 in Schierstein. 1981 nimmt er Horst 8 als Brutplatz und reißt später aus. In der 43. Woche 1981 wird er von einem Mitarbeiter der Storchengemeinschaft in Neustadt an der Saale eingefangen und nach Wiesbaden zurückgebracht. Am 31.10.1981 erhält er die amtliche Kennnummer HEL 0657. Er brütet in den folgenden Jahren weiter in Schierstein.
Die Vogelwarte Helgoland übermittelt die Fundmeldung am 19.02.2007. Der Storch hatte zuletzt mit seiner „besseren Hälfte“ den Horst 3 mit der Kamera (siehe Foto) in Schierstein belegt. Er ist nachweislich der älteste Storch, der bisher in Schierstein gebrütet hat. Fotos: Helga Sigmund Der Weißstorch |
![]() Storch HEL 0657 (li) 2003 in Schierstein
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