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Tag der offenen Tür 2009
Der „Tag der offenen Tür“ war auch in
diesem Jahr wieder ein Erfolg. Etwa 340 Gäste
hatten trotz des unbeständigen Wetters den Weg
zu den Störchen gefunden, um durchs Spektiv
einen Blick in das Nest mit den jungen Adebaren
zu werfen und Neues über die Arbeit der
Storchengemeinschaft zu erfahren. Leider begann der Tag auch mit einem Verlust. Einer der
zwei Jungstörche aus dem Horst mit der Kamera hatte seinen
ersten Flugversuch unternommen und war wohl nicht mehr ins Nest
zurückgekommen. Als die Helfer mit dem Zeltaufbau beginnen
wollten, lag er mit abgebissenem Kopf unweit des Nestes, ein
Opfer des Fuchses, der eine große Gefahr für die heranwachsenden
Störche auf dem Wasserwerksgelände ist. Erst zwei Tage zuvor war
er beringt worden, damit man seinen Lebensweg verfolgen konnte.
Auch solche Hiobsbotschaften sind Bestandteil der Arbeit
der Storchenbetreuer. Beim Blick auf den Monitor wirkten die Altstörche
irgendwie verwirrt. Der eine versuchte mit seinem Schnabel den
im Nest verbliebenen Jungstorch zu bewegen – so sah es
jedenfalls aus. Ob er unter ihm den anderen Storch vermutete?
Wir wissen es nicht. Gastgeber Hessenwasser war auch wieder mit einem
Info-Stand vertreten und bot den Besuchern von seinem guten
Trinkwasser an. Vor allem Petrus spielte mit: Als die letzten
Gäste das Gelände verlassen hatten, die Zelte abgebaut und das
Inventar verstaut waren, fielen die ersten Regentropfen.
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Das
Storchenjahr 2009
Fotos: Helga Sigmund |
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